Einheit 6: Das Licht kommt in die Welt – Der Hirtenjunge Elias und die Weihnachtsgeschichte
Die Weihnachtsgeschichte ist vielen Kindern auch fernab von kirchlicher Sozialisation in einigen wesentlichen Grundzügen bekannt. Anders sieht es aber mit dem Bezug der Weihnachtsgeschichte auf das eigene Leben aus. Noch können einige Kinder kombinieren, dass an Weihnachten die Geburt von Jesus gefeiert wird und sie deswegen Geschenke bekommen. Dass mit der Geburt Jesu aber eine Hoffnungsbotschaft für ihr eigenes Leben verbunden ist, dieser Gedanke kann von der Mehrheit der Kinder heute nicht entschlüsselt werden.
Deswegen ist die Erzählung in diesem Entwurf nicht die klassische Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2, sondern eine frei erfundene Geschichte von dem Hirtenjungen Elias. Im Hintergrund scheint eine Kombination der Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2 und Matthäus 1 auf. Mit Hilfe dieser Erzählung wird den Kindern verdeutlicht, dass die Geburt Jesu Hoffnung und Freude in das Leben der Menschen gebracht hat. Der Hirtenjunge Elias erfährt im Angesicht des Kindes in der Krippe die menschgewordene Liebe Gottes, die ihm Hoffnung und Zuversicht gibt. Am Beispiel von Elias erfahren die Kinder die Ermutigung, Gutes weiterzugeben, wenn man selbst Gutes erfahren hat.
Dafür sollen die Kinder zunächst in einer Übung zu Licht und Dunkelheit erleben, dass ein Licht die Dunkelheit verdrängen kann.
Die Erzählung vom Hirtenjungen Elias nimmt dieses Motiv auf und überträgt es auf eine symbolische Ebene.
Mit dem Basteln des Lichtes wird die konkret-anschauliche mit der symbolischen Ebene verbunden.
Ein Lichtertanz veranschaulicht die Aufforderung zum Handeln, die gleichzeitig durch den Liedtext „Tragt in die Welt nun ein Licht“ ausgedrückt wird.